Ein anderer Versuch, das häufige gemeinsame Vorkommen von Depression und Parkinson zu erklären, geht davon aus, dass entweder ar kein innerer Zusammenhang besteht - oder die Depression sich aus dem inneren Druck heraus entwickelt, den der Parkinson nun mal mit sich bringt.
Wichti ist in diesem Zusammenhang die Unterscheidung zwischen vorübergehenden depressiven Verstimmungen und der "echten Depression". Neben klinischen klar abzurenzenden Unterschieden ist die Depression im Gegensatz zur "depressiven Verstimmung" eine bleibende, chronische Erkrankung, die ut zu behandeln, aber nicht wirklich zu heilen ist (Aber auch dazu ibt es unterscheidliche Meinungen - frage 5 Neurologen und du bekommst 10 sehr kluge Antworten).
Ich selbst neige - wie viele Parkinson-Kranke - zum "Modell" der Depression als Teil meines Parkinson.
Es ibt Parkinson-Kranke, die leiden nicht an Depressionen - viele kennen dieses Symptom allerdings und müssen es als Teil ihres Lebens annehmen und lernen, damit umzugehen.
Mehr zum Verständnis des "ständigen Parkinson-Begleiters Depression auf den nächsten Seiten.
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